Dreihundertfünfundsechzig und ein Text
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Freitag, 21. August 2015
Zweihundertdreiunddreißig (Meßdorfer Morgen, Böschungen)

Die Hügel nippen nur vom Licht.
Die Steine schlagen Wellen, kreuz
und quer liegen die Atembögen

der Krähen. Die Flaschen von gestern
saugen die Böschungsschwärze weg.
In den Vorgärten lästern die Fensterläden,

indessen Dohlen Goldsicheln
aus dem Mark der Türme hacken.
Unter den Laternen Zuckerkrater.

Wege raffen schon langsam
die Säume. Feuchte Kiesel sinken
heimwärts in die Pelzangst
zuckender Kaninchenmasken.

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Last modified: 06.02.20, 10:44
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Kommentare
Über Straßenbahnfahrten schreiben kann
auch nicht jeder ... (Das heißt. Könnte auch Bus sein.)
Lakritze, vor 10 Jahren
;)
wilhelm peter, vor 10 Jahren
April, April.
Lakritze, vor 10 Jahren
wer weiss
erkennt kalendarische kontexte
wilhelm peter, vor 10 Jahren
Ah, stimmt. Da war
noch eins.
Solminore, vor 10 Jahren
Oh, mehr Baugrubenverse! Schön,
Ihre Distichen.
Lakritze, vor 10 Jahren
grosse gefühle tief gegründet Aus
dem stillen Raume Aus der Erde Grund Hebt sicht wie...
wilhelm peter, vor 10 Jahren
Lesezeichen. Baugrubenlyrik kannte
ich nicht. Mag ich.
Lakritze, vor 10 Jahren
das ist sehr sehr
schön.
don papp, vor 11 Jahren

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