Dreihundertfünfundsechzig und ein Text
Montag, 14. Dezember 2015
Dreihundertachtundvierzig (Wildschwein)

Es liegt an seines Schweigens nächstem Rande,
ein Wanderer im Rücken seiner Meilen.
Die Schatten fliehen seinen Ort, die Vögel
verstecken ihre Schnäbel im Gezweige.

Es läßt sich nicht genauer mehr beschauen.
Die Augenhöhlen fliehen deine Blicke,
ein Zahn stürzt aus dem Kiefer, Hufe modern
im Gras. Der Blick zerfällt dir am Zerfallen.

Es ist hier nichts zu finden, was verloren.
Nicht mal ein Spiegel liegt noch in den Höhlen.
Fort, wer hier war. Kein Rätsel mehr zu binden.

Kein Laut, der sich noch finge in den Ohren.
Es ist hier nichts verborgen, was zu finden.
Die Brust steht hohl, kein Zeugnis an den Spuren.

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Last modified: 06.02.20 10:44
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Kommentare
Über Straßenbahnfahrten schreiben kann
auch nicht jeder ... (Das heißt. Könnte auch Bus sein.)
Lakritze, vor 4 Jahren
;)
wilhelm peter, vor 4 Jahren
April, April.
Lakritze, vor 4 Jahren
wer weiss
erkennt kalendarische kontexte
wilhelm peter, vor 4 Jahren
Ah, stimmt. Da war
noch eins.
Solminore, vor 4 Jahren
Oh, mehr Baugrubenverse! Schön,
Ihre Distichen.
Lakritze, vor 4 Jahren
grosse gefühle tief gegründet Aus
dem stillen Raume Aus der Erde Grund Hebt sicht wie...
wilhelm peter, vor 4 Jahren
Lesezeichen. Baugrubenlyrik kannte
ich nicht. Mag ich.
Lakritze, vor 4 Jahren
das ist sehr sehr
schön.
don papp, vor 5 Jahren

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