Dreihundertfünfundsechzig und ein Text
Sonntag, 20. Dezember 2015
Dreihundertvierundfünfzig (Voller Mund)

Wie ich das nenne, möchtest du, daß ich dir sage, nachdem du
     wieder bei Atem bist, seliglich in meinem Arm.
Ich aber lächle und schweige und leg auf den Mund dir den Finger:
     Ist es doch keine Art, wenn man mit vollem Mund spricht.


Worte beim Lieben mag ich, doch mehr noch als Worte die Taten.
     Doch, was am liebsten ich hab: Wenn du benennst, was du tust.
Tatest du’s, frag ich, wie’s heißt, und küsse dich, kannst du’s nicht sagen:
     Der, die zu voll ihn nahm, nehm ich das Wort aus dem Mund.

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Last modified: 06.02.20 10:44
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Kommentare
Über Straßenbahnfahrten schreiben kann
auch nicht jeder ... (Das heißt. Könnte auch Bus sein.)
Lakritze, vor 4 Jahren
;)
wilhelm peter, vor 4 Jahren
April, April.
Lakritze, vor 4 Jahren
wer weiss
erkennt kalendarische kontexte
wilhelm peter, vor 4 Jahren
Ah, stimmt. Da war
noch eins.
Solminore, vor 4 Jahren
Oh, mehr Baugrubenverse! Schön,
Ihre Distichen.
Lakritze, vor 4 Jahren
grosse gefühle tief gegründet Aus
dem stillen Raume Aus der Erde Grund Hebt sicht wie...
wilhelm peter, vor 4 Jahren
Lesezeichen. Baugrubenlyrik kannte
ich nicht. Mag ich.
Lakritze, vor 4 Jahren
das ist sehr sehr
schön.
don papp, vor 5 Jahren

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