Dreihundertfünfundsechzig und ein Text
Montag, 21. Dezember 2015
Dreihundertfünfundfünfzig (Solstitium)

Nach vielen Meilen Wegs gelangen wir zur Kreuzung am Waldrand. Die Hütte ist leer, ein Feuer niedergebrannt. Am Holzstoß modern die Ränder des frühen Abends. Ein steinernes Kreuz nagelt den Himmel an seinen Ort. Der Weg war weit, und im Tal fahren schon wieder die Züge. In unseren Händen zeigt uns die Karte die Fundamente der Dämmerung.
Und bevor wir es wieder eilig haben, kommt die Zeit zwischen den vier Richtungen zur Ruhe. Alle Wege führen nach Haus. Alle Stunden liegen in unseren Stirnen. Wohin wir uns auch wenden, der Pfad nimmt uns bei der Hand, ich drehe mich nach dir um, und in deinen Augen kommt der große Horizont zu einsamem Frieden.

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Last modified: 06.02.20 10:44
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Kommentare
Über Straßenbahnfahrten schreiben kann
auch nicht jeder ... (Das heißt. Könnte auch Bus sein.)
Lakritze, vor 4 Jahren
;)
wilhelm peter, vor 4 Jahren
April, April.
Lakritze, vor 4 Jahren
wer weiss
erkennt kalendarische kontexte
wilhelm peter, vor 4 Jahren
Ah, stimmt. Da war
noch eins.
Solminore, vor 4 Jahren
Oh, mehr Baugrubenverse! Schön,
Ihre Distichen.
Lakritze, vor 4 Jahren
grosse gefühle tief gegründet Aus
dem stillen Raume Aus der Erde Grund Hebt sicht wie...
wilhelm peter, vor 4 Jahren
Lesezeichen. Baugrubenlyrik kannte
ich nicht. Mag ich.
Lakritze, vor 4 Jahren
das ist sehr sehr
schön.
don papp, vor 5 Jahren

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