Dreihundertfünfundsechzig und ein Text
Freitag, 25. Dezember 2015
Dreihundertneunundfünfzig (Vorabend)

Fremde Schuhe im Flur, und du weißt nicht, wie du nach Hause gelangt bist.

In der Küche, wo deine Tasse vom Morgen noch steht, tickt eine Uhr der Zeit unbekannte Silben ans Zeug.

Wie heimgekehrte Hunde liegen die Bäume ermüdet im Tal. Der Wind stößt die fahrigen Lichter um.

Deine Schuhe haben nie gepaßt. Deine Jacke ist zu klein für den aufziehenden Sturm. Aus der Zeitung fallen die Buchstaben einer unbekannten Sprache.

Barfuß sitzt du im Licht der halbgeöffneten Truhe. Du mußt diesen Abend jagen mit einer silbernen Feder.

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Last modified: 06.02.20 10:44
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Kommentare
Über Straßenbahnfahrten schreiben kann
auch nicht jeder ... (Das heißt. Könnte auch Bus sein.)
Lakritze, vor 4 Jahren
;)
wilhelm peter, vor 4 Jahren
April, April.
Lakritze, vor 4 Jahren
wer weiss
erkennt kalendarische kontexte
wilhelm peter, vor 4 Jahren
Ah, stimmt. Da war
noch eins.
Solminore, vor 4 Jahren
Oh, mehr Baugrubenverse! Schön,
Ihre Distichen.
Lakritze, vor 4 Jahren
grosse gefühle tief gegründet Aus
dem stillen Raume Aus der Erde Grund Hebt sicht wie...
wilhelm peter, vor 4 Jahren
Lesezeichen. Baugrubenlyrik kannte
ich nicht. Mag ich.
Lakritze, vor 4 Jahren
das ist sehr sehr
schön.
don papp, vor 5 Jahren

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